Donnerstag, 1. Dezember 2011

Water below Skies

Nachdem ich natürlich zuerst nachgefragt habe, mir die Erlaubnis geholt habe, möchte ich euch die folgenden Zeilen einer ganz ganz lieben Freundin, einem wunderbaren Menschen, nicht vorenthalten.
Meine liebe Alex, ich lese so gerne Deine Gedichte und Gedanken, vielen DANK fürs posten *knuff*

Water below Skies

Manchmal,wenn die Welt wolkengrau und schwer ist, sieht es von innen aus, als würden die Fenster weinen.
Einzig das Bett wird weicher und wärmer mit jeder tristen Minute und die Sehnsucht nach ein paar Geschichten, die uns von diesem Ort entführen-ein paar Träumen lang-wächst.

Komm mit-laß uns Kinder sein !!
Laß uns kleiner in unseren Sorgen werden und grösser in unseren Sinnen und aufhören Verstecken mit den Elementen zu spielen und uns erinnern:

Weisst du noch wie der Regen auf der Zunge schmeckt?
Wie die grossen Alt- und die kleinen zarten Sopran-Tropfen ihre Musik auf den erwachenden Blättern spielen und auf dem heissen Blech der Autos?
Kannst du den Matsch zwischen den Zehen quatschen hören und siehst du,wie die Natur sich buntwäscht?
Hörst du die Blumen trinken? Und alles -auch das kleinste -in und um uns wiegt sich im Rhytmus, der vom Himmel auf uns fällt .

Wenn die Haut abgekühlt ist , der Durst gestillt und unser Verstand frei gewaschen ist von den täglichen staubigen Gedankenkarussellen-dann ist das graue Trist längst verregnet und die Sonne zeigt uns in jedem Tropfen glitzernd unsere bunte Welt.

Manchmal muss man alles über sich fliessen lassen , um die Ketten seines Handelns zu sprengen.
Manchmal muss man sich einlassen , um sich zu erinnern ,wie man neu entsteht.

Wer sagt , ich würde den Regen nicht lieben?

(Copyright by Nara (Alex) 2008)

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