Freitag, 17. September 2010

To do-Liste ;-)

Was ich mal wieder in Angriff nehmen sollte, schon längst machen wollte:

1. Acrylbild für meinen Altar (zum austauschen) fertig malen, joa, Leinwand und Farben liegen schon seit Monaten da *lol*

2. Papierkram erledigen

3. Fotobuch von Töchterlein endlich online fertig erstellen (hab a bissel geschlampert)

4. Regelmäßig Yoga *OM*

5. Mehr lesen, hier gibts noch einige Bücher die rufen "ließ mich endlich" ;-)

6. Auto putzen (ist mittlerweile ne fahrende Müllhalde)

7. Ganz wichtig für mich, wieder mehr Magie und Spiritualität in den Alltag übernehmen )O(


Donnerstag, 16. September 2010

Geklautes Stöckchen ;-)

Hab mal wieder ein Stöckchen bei Feona geklaut ;-) Zu mehr komme ich gerade nicht, dabei schwirrt mir sooo vieles im Kopf rum was mal geschrieben werden müsste...


Welche deutsche Stadt willst du (mal) "bereisen"?

Berlin und Hamburg, wobei mir bei längerem überlegen noch sicher andere einfallen würden.

Das Spannendste/ Aufregendste was dir letzte Woche passiert ist?

Spannendes? Nix, und Aufregenste, naja, ich REG MICH eher bald jede Woche über irgend welche Personen oder Aktionen auf *grummel*

Was hast du dir zuletzt gekauft?

2 Bücher und, (soll ich das wirklich schreiben? *grins*) Menstruationsschwämmchen bei Kulmine (GENIAL)


Außergewöhnliche Essgewohnheiten?

Ja, leider :-( Ich esse den Tag über nicht sonderlich viel, vergesse das essen...und abends, wenn Töchterlein im Bett liegt gehts los. (Ja, ich weiß, spätes essen ist nicht so gut) :-(

Kannst du dir vorstellen auszuwandern? Wenn ja, wohin?

SCHWEDEN! Vorstellen kann ich mir das sehr gut, wenn die finanziellen Mittel da wären und beruflich auch was in Aussicht wäre. Schweden *schwärm* da möcht ich auf jeden Fall mal hin, und sei es zum Urlaub machen.


Planst du oder machst du lieber Sachen spontan?

Beides

Was ist dein Talent?

Würde schon sagen dass ich kreativ bin. Basteln, malen, schreiben...wenn die Zeit da ist mache ich das sehr gerne ;-)

Du bist Superheld :D Was kannst du Besonderes?

Wie es Feona auch schon schrieb: ICH BIN, so wie ich bin. Auch wenn ich das nicht immer sehen mag. Wie sagte mein Schatz diese Woche zu mir, ich bin eine Kämpfermama ;-)



Donnerstag, 9. September 2010

Füße ;-)

Abgesehen davon dass die letzten 3 Wochen zuhause nicht sonderlich viel gebracht haben (dazu mehr in meinem nächsten Post), habe ich mich dennoch gestern riesig gefreut! Ich hatte mit Töchterlein einen Termin beim Kinderorthopäden.
Ich hatte "bammel" vor diesem Termin weil wir schon genügend Rennereien hatten was Orthopäden, Kinderärzte, Osteopathen oder nervige Omas die alles immer besser wissen, betrifft.

Mein Kind ist "kerngesund" und hat KEINE SICHELFÜßE!
Der Orthopäde schüttelte nur den Kopf als ich ihm erzählte was man alles schon mit den Füßen meiner Tochter anstellen wollte.
Nicht das Reflexübungen und Krankengymnastik gereicht hätten, die Hüftschiene die sie 3 Monate am Stück Tag und Nacht trug und nur mit angewinkelten Beinchen auf dem Rücken lag...NEIN, unser damaliger Kinderarzt überwies uns zum Professor der Orthopädieabteilung der Kinderklinik. Klar, das Kind ist ja privat versichert, man wollte gleich beide Beinchen eingipsen. Ich wehrte mich dagegen und so verordnete man uns Orthesen (für ein damals 3 Monate altes Kind). Es war eine Tortur und es tat mir in der Seele weh! Natürlich war das für die kleine Maus unangenehm und sie weinte jedes Mal fürchterlich wenn ich ihr die harten Lederschuhe um die kleinen Füßlein schnallte. Nach einer Woche hatte ich die Schnauze voll! Durch die engen Schuhe hatten sie die Zehen übereinander geschoben. Das konnte es nicht sein!
Wieder beim Kinderarzt schaute man mich entsetzt an, wie ich nur meinem Kind diese Schuhe nicht anziehen könnte. Zur antwort bekam ich dass dies doch nicht schlimm ist, wenn sich die Zehen übereinander schieben kann man das ja später wieder "richten"...

Wir wechselten den Kinderarzt und gingen wegen ihrer Hüftdysplasie zum Osteopathen.
Natürlich waren die "angeblichen" Sichelfüße auch immer ein Thema, aber mein Osteopathe beruhigte mich immer und meinte das Krümeli keine anatomischen Anomalien hat, der Fuß frei beweglich ist und ich mich nicht so verunsichern lassen soll.
Leichter gesagt als getan.
Vor allem wenn diverse Personen noch meinen meine Mutter anzurufen, ob ich denn nicht sehen würde wie mein Kind läuft, DA MUSS MAN DOCH WAS TUN! Das arme Kind, wird ja sicher mal gehänselt...bla bla bla.
Ich habe mich damals tierisch aufgeregt, wieso kann man mir das nicht direkt sagen, wieso muss man da meine Mutter anrufen!?
Klar, mir ist es sch*** egal wie es meinem Kind geht, ich verdränge und kümmere mich nicht darum. NÖ, nur die Mama, ich habe ständig irgend welche Arzttermine gehabt, Krankengymnastik etc...

Unsere Kinderärztin wollte aber dennoch bei der letzten U7 dass wir mit Töchterlein mal zu einem Orthopäden gehen. Schon alleine um die Hüfte zu kontrollieren, wobei das ja seit über einem Jahr super ist, und nix mehr nötig ist bzgl. Schiene oder so.

Mir ist so ein Stein vom Herz gefallen als ich gestern die Meinung des Arztes hörte, ich war und bin soooo glücklich was das betrifft.
Und ich vertraue ihm da voll und ganz, sein "Spezialgebiet" sind nämlich Füße, wegen der Hüfte haben wir nochmals nächste Woche einen Termin bei seinem Kollegen.
Und nun hat sich das Thema Sichelfüße für mich, und hoffentlich auch andere Personen erledigt!

Wieso mein Kind "anders" läuft?
Man nennt das Innenrotationsgang, und das ist bei Kleinkindern NORMAL! Das kann noch ne ganze Weile so gehen, aber es ist nix bedenkliches...sie können noch nicht richtig ihre Füße koordinieren und deshalbs sieht das manchmal so aus.

Doch nun genug "gefüßelt" ;-)

Donnerstag, 2. September 2010

Kreative Mama

Die Mama war mal wieder kreativ, auch wenn es mir diesmal schwer viel was mein "Seelenmüll" angeht. Aber oft ist es ja so dass man aus solchen Phasen, in der Depression, sehr kreativ ist.

Ich erziehe mein Kind garantiert nicht wie ein typisches Mädchen, sie soll sich frei entfalten können, und wenn sie mal lieber mit Autos oder Werkzeug spielt ist mir das auch egal ;-) "Selbst ist die Frau".
Allerdings haben wir derzeit wohl eher eine Puppen,- bzw. Kuscheltier-Mama-Phase. Seit sie zum Geburtstag Spielgeschirr geschenkt bekommen hat muss die Mama bald jeden Tag "Kaffekränzchen" mit dem Töchterlein halten. Der Plüschhase wird betütelt und wird in der Gegend rum gefahren...

Kurz gesagt, Krümeli "kocht" gerne, und da kam mir die Idee eine Spielküche zu bauen, basteln.
In diversen Internet-Shops hat man zwar Auswahl, allerdings gefallen mir die Plastik-rosa-pink-Hello Kitty-Küchen ABSOLUT NICHT!
Und Holzküchen sind zwar wunderschön, aber sehr teuer.
Also, was macht Mann bzw. Frau Mama dann??? *grübel*
Selbst loslegen.
Im Baumarkt wurde ein ganz normales, naturbelassenes Regalelement bzw. Schränkchen mit Tür gekauft. Zusammengeschraubt und angemalt.
Das Schränkchen wird anders rum aufgestellt damit die Türe nach "unten" aufgeht, das gibt den Backofen.
Der Herd, bzw. die Herdplatten sind aus Moosgummi und werden drauf geklebt.
Was die Verzierung bzw. die Feinheiten am Backofen angeht, da kann man kreativ sein. Auf die Schnelle machte ich aus Moosgummi Knöpfe und Schalter, die werden vielleicht mal durch Holzscheiben zum drehen ersetzt.
An der Seite des Herdes sind Haken für Topflappen und Co.

Über dem Herd habe ich ein kleines Regal mit drei kleinen Schubladen angebracht. Vorher natürlich ebenfalls schön bemalt und die Schubladen mit "Tilda" Stoff beklebt, Bordüren drauf geklebt und kleine Holzröschen.

Und über diesem Regal hängt nochmals ein kleines, mit einer kleinen Ablagefläche...

Neben der Küche steht ein kleiner Hocker über den ich einfach eine Tischdecke drüber habe, ein kleiner Tisch eben, und zu guter letzt noch ein Holztablett mit Serviettentechnik verziert und bemalt.

Meine Oma hat doch tatsächlich noch mein Puppengeschirr aufgehoben, wow, dass ist ja schon gut 20 Jahre her, das habe ich natürlich abgeholt und meinem Töchterlein vererbt ;-)
Seit gestern steht die Miniküche nun bei uns in der Küche und ich konnte es kaum erwarten das Gesicht meiner Tochter zu sehen.
Die Begeisterung war riesig, sie wollte nichitmal ihre Jacke ausziehen sondern sofort loslegen.
Solche Momente sind wunderschön,
freudiges Kinderlachen und strahlende Augen, da hatte sogar die Mama Tränen in den Augen.
(Ja, ich weiß, ich bin bei sowas einfach ein Sensibelchen).

FAZIT: Eine super Idee, sehr schön gelungen und ausbaufähig (vielleicht gibts noch ne Spüle und Stauraum ;-) )
Gesamtkosten ungefähr 65€, Schrank, Farben, Material eben...
Eine Holzküche im Internet bekommt man unter 100€ nicht, Plastik liegt bei 50€.
Also wenn man kreativ ist und spaß am basteln und malen hat, kann man seinen Kindern auch selbst eine Freude machen, und dann hat man ein "Einzelstück" im Kinderzimmer stehen :-)

Und nun die Fotos:

Montag, 2. August 2010

Lughnasadh 2010

Lughnasadh, Lammas,

Sommer, Spätsommer


Auch wenn zu Litha die Sonne ihren höchsten Punkt erreicht hat, und so langsam die Tage schon wieder kürzer werden, so kann es doch noch ganz schön heiß werden.

Alles blüht und reift heran und es kann mit der Ernte begonnen werden.

So ist Lughnasadh für mich auch eine Art Erntedankfest.

Dieses Lughnasadh war ich weg, feiern, Rituale, umgeben von lieben und interessanten Menschen, Menschen die man vorher noch nie gesehen hat und dennoch ziemlich schnell ein „Band“ da war, man einfach spürte dass uns alle etwas gemeinsam „verbindet“.


Um mich herum wunderschöne, teilweise unberührte Natur.

Kräftige Felder und Wiesen die darauf warten geerntet zu werden, …das warten bis SIE, die Göttin ihre Klinge hebt, bereit ist zu ERNTEN.


Ich muss da immer an meinen Vater denken der Landwirt ist und den ich jetzt zu dieser Zeit öfters auf seinen Feldern fahren sehe

Weil eben vieles reif ist, geerntet werden kann.

Und ich liebe es, es zu riechen, dass roch ich schon als Kind so gerne. Wenn man an den Feldern vorbei fährt und es riecht nach Sommer.

Wenn die Luft warm ist und ein Duft von frisch gemähtem Heu in der Luft liegt…


„Wir feiern Lughnasadh, wir sind versammelt um das Rad weiterzudrehen, die erste Ernte zu feiern.

Wie würdigen die Weisheit der Mutter und ihre Lehre der ewigen Üppigkeit und Großzügigkeit.

Wir ehren die Segnung des Sonnengotts, dessen Reise sich immer mehr der Dunkelheit zuneigt.

Dank sagen wir dem Getreidegott, der da wuchs durch die Macht und Vereinigung von Göttin und Gott, von Erde und Sonne, und der sich nun selbst aufopfert, auf dass wir leben mögen und auf dass er zu neuem Leben gelangen möge.


Wenn wir auch trauern, wie die Göttin den Abschied der Sonne betrauert und den Tod des Lugh mit dem ersten Schnitt des Getreides, frohlocken wir auch des Lebens, das da immer noch wächst.

Es ist an der Zeit, unsere eigene Macht anzuerkennen, die Träume Wirklichkeit werden zu lassen, um die Ziele zu erfüllen, die wir uns selbst gesetzt haben.


Die ersten Früchte unserer Mühen nähren uns, wir aber müssen auch die Geduld nähren, denn die große Ernte steht uns noch bevor…“ *


Lughnasadh,

ein Erntedankfest, ein Fest zu ehren des Gottes Lugh,

ein Fest in dem es aber auch um Verlust, Opfer und Tod geht.

Um Opfer die man bringen muss damit etwas fertig werden, etwas vollendet werden kann.


Wenn wir in uns gehen, uns Gedanken machen, finden wir sicher alle Dinge, Situationen, alltägliches… die uns beschäftigen.

Das ein oder andere Opfer das wir bringen müssen damit etwas weiter gehen, fertig werden kann.


Manche Opfer fallen uns leicht,

andere weniger, sie zehren, „fressen“ uns innerlich auf, und das loslassen, opfern, tut weh!


Bei mir passiert derzeit so viel, in den letzten Monaten ist vieles passiert.

Verluste, das ein oder andere Opfer dass sein musste, der Entschluss noch so weh tat, mir nicht leicht viel.

Opfer, damit ich weiter wachsen, mich weiter entwickeln, entfalten kann.


Ich bin stolz darauf meinen Weg gefunden zu haben, ihm ein Stück näher gekommen zu sein…

Und doch gibt es noch genügend Opfer die ich bringen muss um irgendwann, eines Tages, die starke, reife Frau zu sein die ich gerne wäre…

- selbstliebend

- selbstbewusst

- frei von unnötigen Ängsten, Zweifeln, negativen Gedanken

- stark zu sich selbst und zu der Meinung die ich für richtig halte

- eine starke, gute Mutter die auch mal Fehler machen darf, auch mal Schwäche zeigen darf…


Ich bin bereit dafür, bereit weiter zu gehen, schlechte Gewohnheiten, negative Gedanken zu opfern… loslassen von Dingen und Menschen die mir nicht gut tun.

Die Zeit steht nicht still, das Rad dreht sich weiter, und auch wenn es nicht immer leicht sein wird, es negative Auswirkungen haben kann,


„man erntet was man sät…“


Dieses Lughnasadh hat es mir sehr deutlich gezeigt, hat mich den Schmerz und die Trauer sehr stark und deutlich spüren lassen. Mein Herz tat so weh, ich spürte den Schmerz und die tiefe Trauer der Göttin. Sie opfert ihren Liebsten, er stirbt.

Das ist unendlich traurig und schmerzhaft… doch das Rad dreht sich weiter. Und ist das Opfer, der Verlust noch so groß, die Liebe und die Zuversicht sind stärker…und die beiden, Göttin und Gott werden sich wieder begegnen…“


Doch nun genug geschrieben, habe viel geschrieben. Und das alles waren und sind meine Gedanken und Erlebnisse zu diesem Jahreskreisfest.


Lasst uns feiern,

lasst uns danken für die Ernte,

die Opfer und Verluste die jeder von uns bringen muss damit das Leben, das Rad sich weiter drehen kann…

O híu Noshàh

O hí Lughnasadh

Feed the flames and set them dancing

Hail the Sun and Hail to Life

Feed the flames and set them dancing

Hail the Sun and Hail to Life

Spear of fire

Burn so brightly

As the sunwheel in the sky

Spear of fire

Burn within me

O híu Noshàh

O Lughnasadh

(Songtext by Omnia – Pagan Folk-)



* Aus dem Buch “Spirituelle Magie” von Phyllis Curott


Mittwoch, 28. Juli 2010

Ich bin dann mal weg...

...melde mich sozusagen für ein paar Tage hier ab. Morgen früh geht es los, mein Zug, fährt schon um 7 Uhr.

Sonntag Abend bin ich wieder da, und hoffentlich mit schönen Eindrücken und Erlebnissen...aber da hab ich keine Zweifel ;-)

Als vorerst letzten Post folgt gleich noch ein Tip für eine Ausstellung des Badischen Kunstvereins...





Montag, 26. Juli 2010

???

Wohl kaum hat jemand nicht die erschütternden, schrecklichen Meldungen am Wochenende mitbekommen. Die ausgelöste Massenpanik, schwerverletzte und tote Menschen auf der Loveparade.
Diese ganzen Meldungen gehen mir ziemlich nach und Trauer und Bestürztheit mischt sich mit Wut und Fassungslosigkeit!
WARUM?
Diskutiert und "Gefachsimpelt" wird viel, jeder gibt seinen Senf dazu (auch ich, hier auf meinem Blog).
Jeder sucht einen Schuldigen, jeder versucht seinen Ar*** zu retten und in einer Woche wird man nichts mehr von diesem erschütterten Ereignis hören oder lesen. Und zurück bleiben die Opfer und Angehörigen mit ihrer Trauer und dem Schmerz.

Ich für mich vertrete die Meinung dass die Organisatoren und die Stadt Duisburg einen gewaltigen Fehler begangen haben. Vielleicht hätte man sich mehr informieren sollen, sich mal die Frage stellen WARUM eine Großstadt wie Berlin sagt NEIN wir können so eine Menschenmasse nicht mehr tragen, es wird keine Loveparade mehr in Berlin geben. Joa, und dann kommt die "Weltstadt" Duisburg und übernimmt sozusagen die Veranstaltung.
Warnungen wurden ignoriert, man zog sein Ding durch!

Kann man so eine Menschenmasse einzäunen wie ein Stück Vieh!?
Ich denke an Woodstock, der "Mutter" der Großveranstaltungen! Mit so einem Ansturm haben die Veranstalter damals auch nicht gerechnet, aber alles verlief friedlich und es gab keine Zäune und Absperrungen!

In Foren wird diskutiert und sich aufgeregt, Menschen die sich Videos auf UTu*e und Co anschauen werden als pervers und schaulustig dahingestellt. Erst recht die Menschen die mit ihren Handys oder Kameras die Aufnahmen von dort gemacht haben. Es wird sich aufgeregt wie man nur so krank sein kann zu filmen, anstatt zu HELFEN. Wie denn, wenn es nicht mehr vorwärts, noch rückwärts geht.
Ich gehöre auch zu denen die sich einige Filme angeschaut hat, weil ich mir das Ausmaß nicht vorstellen konnte.
Nach 2-3 Videos hat es mir dann gereicht.
Wenn ich so überlege komme ich wieder zu meinem Eintrag vor einigen Tagen, Tabu Tod und die eigene Grenzüberschreitung wenn es um dieses Thema geht.

Ich kann es verstehen dass dies wohl die letzte Loveparade war, und dennoch, ändert das was?
Profitgeile Veranstalter wird es immer geben, dann gibt es ebene eine andere Techno-Veranstaltung unter einem anderen Namen.
Ein Verbot solcher Veranstaltungen halte ich für schwachsinnig, denn theoretisch kann solch eine Massenpanik ÜBERALL entstehen. Da reicht auch schon z.B. ein Kino oder Puplic Viewing...

Heute morgen stand in der BNN ein interessanter Bericht über Massenpanik, geschrieben von einem Psychologen:

Bei Massenpaniken schaltet sich die soziale Kompetenz des Menschen ab - "aus Angst ist das eigene Überleben wichtiger, als die Rücksicht auf andere", sagte der Psychologe Steffen Fliegel mit Blick auf die tödliche Massenpanik bei der Loveparade in Duisburg. Ausgelöst werde eine Massenpanik von einzelnen Menschen, die in der Menge plötzlich Angstgefühle haben oder Panikattacken erleben. "Der Organismus reagiert dabei völlig unkontrolliert".
Die schnellen Fluchtbewegungen der panischen Menschen lösen dann in der Enge und der Menge ein Herdenverhalten aus. "Es entsteht eine lawinenartige Kettenreaktion", sagte Fliegel. In solch einer Massenbewegung sei die "Ratio", also das verantwortliche Denken, außer Kraft gesetzt. "Es gibt kein Überlegen mehr, was in dem Moment sinnvoll oder besser wäre", sagte der Experte von der Gesellschaft für klinische Psychologie und Beratung in Münster.
Gestürzte Menschen erleiden vielfältige Knochenbrüche , wenn die Masse mit ihrem ganzen Gewicht über sie hinweg läuft. Gebrochene Rippen können die Organe zusätzlich schädigen, etwa die Lunge..."