Freitag, 16. Mai 2014

Genug mit "Pause" ;-)

Hui, mein letzter Blogeintrag liegt ja schon einige Wochen zurück *hüstel*
Es wäre sehr, sehr viel wenn ich die letzten Wochen ausführlich Revue passieren lassen würde, aber ja, es ist einiges passiert.
Manches musste wohl so sein, manches wäre mir gerne erspart geblieben.

Im Februar und März war das Hauptthema mehr oder weniger Kindergarten und Schule.
Töchterlein wird diesen Sommer sechs Jahre alt und ursprünglich wollten wir sie ja erst mit sieben einschulen.
Nun ja, es hat sich was dieses Thema angeht vieles in eine ganz andere Richtung bewegt.
Nach einigen Diskrepanzen im Kiga, einer Schulfähigkeitsbescheinigung vom Gesundheitsamt und nach Alternativen nach denen ich Ausschau hielt, wird sie nun doch diesen Sommer eingeschult.

Ich habe viel über Montessori Pädagogik gelesen, mir Bücher zugelegt, im Internet recherchiert... Infoabende in div. Schulen besucht und Töchterlein hospitieren lassen.
Vielleicht sollte ich aber auch sagen dass ich nicht sonderlich viel von unseren staatlichen Schulen, dem Bildungssystem halte ^^
Stellenweise war ich ziemlich geschockt und mir tat es in der Seele weh als ich div. Dokus zu diesem Thema anschaute. (Ich denke mal dass dieses Thema nen extra Post wert ist)


Dieses Interview ist sehr empfehlenswert!
Schon alleine Prof. Dr. Hüther könnte ich stundenlang zuhören, der Mann ist klasse!



Gerade dieses Schulthema, dieser neue "große" Lebensabschnitt den Töchterlein dann geht... ich glaube da machen sich viele Eltern ihre Gedanken.
Was ist richtig?
Was könnte falsch sein?
Gibt es das überhaupt?
Was wäre wenn???
Mich hat dieses Thema ziemlich aufgewühlt und selbst jetzt, wo eine Entscheidung gefällt ist, hat man doch eigentlich gar keine Garantie...
Es heisst wohl eher abwarten, sein Kind unterstützen und ihm das nötige Vertrauen entgegenbringen.
Oder wie Maria Montessori schrieb:

"Die Freude, das Selbstwertgefühl, sich von anderen anerkannt und geliebt zu wissen, sich nützlich und fähig zu fühlen, das sind Faktoren von ungeheurer Bedeutung für die menschliche Seele. Schließlich bilden das Selbstwertgefühl und die Möglichkeit, an einer sozialen Organisation teilzuhaben, lebendige Kräfte. Und das gewinnt man nicht, indem man Lektionen auswendig lernt oder Probleme löst, die nichts mit dem praktischen Leben zu tun haben. Das Leben muss zum zentralen Punkt werden und die Bildung ein Mittel."


Ansonsten, joa, beruflich hätte es in den letzten Wochen gut laufen können wenn da nicht ein Unfall dazwischen gekommen wäre.
Meine Wiedereingliederung wurde bis Ende März verlängert und genau nach zwei Tagen "normaler" Arbeitszeit hatte ich am 31.03. einen Verkehrsunfall.
Ins Detail möchte ich jetzt nicht unbedingt gehen da die Ermittlungen immer noch laufen.
Fakt ist allerdings dass mein Töchterlein nicht mehr hier wäre, wäre sie an diesem Nachmittag hinten gesessen. Und schon alleine diese Tatsache, die Bilder welche man im Kopf hat können einen psychisch ziemlich aus der Bahn werfen.



Es war ein Auffahrunfall mit mehreren beteiligten PKWs, und die Person welche mir hinten rein gefahren ist hatte so ein Tempo drauf bzw. muss mir ungebremst reingefahren sein dass ich ab diesem Aufprall einen Filmriss von einigen Minuten hatte.
Ich muss mit der Schläfe ans Lenkrad geknallt sein...
Gehirnerschütterung, HWS Schleudertrauma, Prellungen....
Notaufnahme, CT, röntgen und Co.
Vier Wochen zuhause.
Unser Auto ein Totalschaden.
Papierkram, Versicherung, Anwalt und Co...Rennereien hat man ja damit genug.
Krankengymnastik, Orthopädentermine und kein Yoga :-(

Wären meine Mama und meine Freundin nicht gewesen, wäre ich stellenweise aufgeschmissen gewesen ohne Auto.
Nach gut zwei Wochen waren mein Schatz und ich dann auch an einem Punkt wo wir sagten "neee, ein Auto muss her".
Einige Tage später war es dann auch soweit.
Nach so einem Crash hatte ich genug von Kleinwägen. Sie mögen "knuffig" sein, praktisch für die Stadt etc... aber was die Sicherheit angeht... so gut wie keine Knautschzonen, mehr Blech und dann eben immer die Bilder unseres alten Autos im Kopf.
Nun fahren wir einen Megane, 5 Türer in metallic schwarz und ich liebe dieses Auto mittlerweile!


Ich fühle mich so wohl und sicher darin und dass ist sehr viel Wert.
Natürlich war es eine Überwindung wieder hinters Steuer zu sitzen, aber ich bin froh dass ich wieder fahre.

Gerade diese Themen,
Einschulung und der Unfall, dass sind Dinge die viel Energie brauchen und andere Themen einfach nach hinten rücken.
ABER man lernt auch daraus ;-)

RADIKALE ANNAHME; ACHTSAMKEIT und DANKBARKEIT!

DANKBARKEIT machte sich breit und veränderte die letzten Tage einiges.
Vieles über dass man sich rückblickend in den letzten Wochen und Monaten so den Kopf "zerbrochen" hat, vieles in meinen Augen ja soooo schlecht, sch**** und negativ war rückt in ein ganz anderes Licht!
Ich beginne vieles anders zu sehen und ja, versuche ACHTSAMER im Alltag zu sein.
Im HIER und JETZT zu sein, wachsam und weniger "Autopilot"

Dieses Phänomen kennt man ja, dass es bei vielen erstmal "krachen" muss, im umgangssprachlichen Sinn, bevor sich der Blickwinkel und die Gedanken ändern.
Zu den Menschen gehöre ich wohl auch und es ist ok so!

Sicher wird es mir nicht immer gelingen, werde in alte Muster "fallen", dass gehört dazu.
Aber es fühlt sich spannend an ;-)

Das war jetzt mal PART 1

FORTSETZUNG folgt...




Kommentare:

  1. Hi,
    schön wieder hier von dir zu lesen. Zu deinen anderen Blogs habe ich ja leider keinen Zugang:)
    Schön das euch sonst weiter nichts passiert ist. Alles alles Gute dir und deiner Familie.

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  2. O weia, gut dass wirklich nicht mehr passiert ist...!
    Manchmal - oder leider meist - braucht es ja leider diese krassen Ereignisse im Leben, die einen Schalter umlegen.
    Ich kann Dir da ein Lied von singen.
    LG erstmal und Alles Gute weiterhin, bis bald )o(

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