Dienstag, 25. November 2014

Von Schreibpausen und neuen Wegen...

Ihr Lieben,

wie Ihr sieht habe ich hier schon ewig nichts mehr geschrieben.
An Ideen und Gedanken fehlt es wie immer nicht, wohl eher an der Zeit.

Wir hatten einen schönen, stellenweise stressigen Sommer und begeben uns seit September auf neuen Wegen.




Ich glaube den Weg haben wir schon früher eingeschlagen, aber so nach und nach wird es mir klar und bewußt dass wir schon mitten drin sind... In einem neuen Abschnitt, einem Lebensprozess wie man so schön sagt und es ist spannend.
Spannend und wahrhaftig nicht immer einfach.


In den letzten Wochen hatte ich immer wieder den Impuls einen neuen Blog anzufangen.
Ein neuer Abschnitt, neue Gedanken und Ansätze die ich vielleicht doch mal sortieren und niederschreiben sollte (ja ,ja, die liebe Zeit)

Was die Kreativität angeht so bin ich seit August im absoluten Häkelwahn und meine Nähmaschine fühlt sich vernachlässigt ;-)


Das Grundgerüst meines neuen Blogs steht, nun heißt es nur noch Zeit und Muse finden zum schreiben.

Ich danke Euch fürs reinschauen und lesen!
Und natürlich für die netten, lieben und aufmunternden Kommentare unter meinen Postings.
Vielleicht schaut Ihr ja mal im neuen Blog vorbei.

Machts gut, lasst es Euch gut gehen und passt auf Euch auf!



Dienstag, 22. Juli 2014

DIY Kalender


HIER ist er!
Mein täglicher Begleiter seit knapp zwei Monaten.
Inspiriert hat mich dieser Blog welchen ich beim suchen nach kostenlosen Kalenderblättern zum ausdrucken im Internet gefunden habe.



Die Kalenderhülle habe ich genäht wie eine Buchhülle. Einhüllen tut diese
 übrigens einen "stinknormalen", einfachen DIN A5 Ringordner.


Ausgedruckt habe ich die Monatsübersichten ab Juni und
die Wochenblätter sind ja eh ohne Datum...
Jahresübersichten findet man ja zu genüge, ich hab diese laminiert und
 bereits alle Ferien, Feiertage und Co markiert...



Dazwischen mal laminierte Karten mit schönen Sprüchen,
 aufgepeppte Register mit Masking Tape etc... wenn man solch einen Kalender macht kann man sich super austoben was das gestalten angeht.


Ich LIEBE ihn, besonders weil man viel Platz zum schreiben hat.
Mal sehen wie er 2015 aussehen wird ;-)

Einfach im hier und JETZT sein...



Irgendwie werden die Pausen immer länger.
Wie oft denke ich "hey, eigentlich könntest Du mal wieder was bloggen, Du hast so viel Ideen, bist kreativ und machst ständig Schnappschüsse und Fotos..."
Ich denke über so vieles nach, könnte manches niederschreiben aber irgendwie, bin ich ziemlich schreibfaul geworden.

Keine Ahnung an was das liegt. Ist es der Alltag?
Klar ist er vollgepackt, oftmals stressig und man ist froh wenn man abends um neun / halb zehn endlich mal auf seinem Hintern sitzt. Aber das haben andere Mütter auch, erst recht wenn sie noch berufstätig sind und nen Haushalt zu schmeissen haben...
Und es gibt tolle Blogs, Hut ab!

Nun ja, gejammert wird nicht, warum auch, so ist es eben und ich stelle seit Wochen immer wieder fest dass ich mit vielen Situationen wesentlich anders umgehe. Geschrieben  hab ich das schon öfters, ich weiß...
Die Unfallgeschichte zieht sich immer noch dahin, leider... Staatsanwaltschaft, Versicherungen etc. Ich habe zwar einen guten Anwalt, aber so langsam nervts. Ich nehme es dennoch recht gelassen, mache mich nicht mehr verrückt mit "was wäre wenn Gedanken".
Eine Leichtigkeit bricht größtenteils durch, ich bin aktiver, fröhlich und durchaus auch manchmal kindisch und chaotisch...ich genieße es :-)
Am Anfang fand ich es beängstigend, dieses Gefühl dass sich alles gut anfühlt, sich so etwas wie Lebensfreude breit macht.
Wenn ich mich über etwas ärgere, Menschen oder bestimmte Situationen, so ärgere ich mich wenn überhaupt, nicht lange, ein kurzes Aufbrausen, motzen und dann....puff... Verpufft der Ärger und ich sage mir "neee, ich lass mir dass jetzt nicht vermiesen, neee, reg dich nicht auf, Du kannst es eh nicht ändern..."
Es mag sich so einfach anhören und genau dass hat mich anfangs ziemlich verunsichert...
Wieso fällt es mir so leicht, woher kommt auf einmal diese Gelassenheit?
Skepsis macht sich breit, warum ist dass auf einmal so?
Wieso reagiere ich so gelassen?
Dieses Gefühl und diese Gelassenheit...."nee, nee, dass bin nicht ich, da kommt doch noch was..."
Als ich vor einigen Wochen in der Therapie darüber sprach sah ich die Freude in den Augen meiner Therapeutin, sie lächelte mich an und fragte " und was haben sie getan, was haben sie verändert damit es ihnen besser geht?"

Keine Antwort, mir viel keine spontane Antwort ein ( owe, dass ist sicher kein gutes Zeichen, mit muss doch etwas einfallen, ich muss doch wissen warum es so ist...)
Es war still zwischen uns, oh wie mich diese Schweigeminuten verunsichern, schließlich wartet die Therapeutin ja sicher auf eine Antwort.
Und oftmals sind sie aber genau richtig und angebracht, in meinem Kopf ratterte es und das erste und ja, auch irgednwie einzige was mir in den Kopf schoss war ACHTSAMKEIT....
Dieses Thema dass mich schon länger begleitet.
Ich weiß es nicht, aber vielleicht ist es das. Dass ich versuche mehr bei mir zu bleiben, im hier und jetzt...viele Momente anders wahrnehme, sie stellenweise regelrecht genieße.
Alltäglichem wesentlich mehr Beachtung schenke.
Viel Zeit mit meiner Tochter verbringe, wir viel unternehmen und gemeinsam machen. Vor zwei Wochen waren wir zwei an einem Samstag Vormittag gemeinsam im "Familien-Yoga" :-) meine Yogalehrerin machte das ganz Klasse, gemeinsam mit den Kindern begaben wir uns auf eine Reise nach Brasilien, unterwegs mit dem Boot auf dem Amazonas, wilde Tiere beobachten etc... Verschiedene Asanas verpackt in eine Geschichte und Töchterlein machte es solchen Spaß dass sie jetzt einmal wöchentlich ins Kinderyoga geht :-)

(Spontanaktion mit Modelliermasse. Die Räucherschale und 
das kleine Schild stehen nun im Bad) 

Dieser Sommer ist dieses Jahr etwas ganz besonderes für mich, vielleicht auch deswegen weil der Sommer im letzten Jahr alles andere als "schön" war, schön ist nicht das richtige Wort, aber sehr anstrengend, aufreibend, emotional...und wenn man denkt weiter kann es doch nicht mehr gehen stellt man fest dass diese Spirale durchaus noch weiter nach unten gehen kann.
Ich habe nichts genossen, nichts schönes mehr gesehen, mich eingeigelt und viele Aktivitäten kosteten verdammt viel Überwindung und Kraft.

 

Seit einigen Wochen bin ich sehr aktiv, gehe mit anderen Augen durch den Alltag, ich liebe den Geruch von Sommer, schwer zu beschreiben :-)
Ich erfreue mich an meinen Pflanzen, unserem Balkon, grillen oder sich mit Freunden treffen, im Eiscafe sitzen, Schultüten basteln im Kiga, meinen eigenen Kalender gestalten, Marmelade kochen etc...


(Ein Bastelnachmittag mit den Schulanfängern und deren Mamas zum Schultüten basteln. Töchterlein suchte sich in einem Bastelbuch eine Schultüte mit Blumen und Schmetterlingen raus...)

 (Natürlich ist eine selbst gebastelte auch viel schöner, 
und Spaß gemacht hat es auch...aber nach fast drei Stunden 
war ich dann doch froh dass sie fertig wurde.)


(In diesem Jahr das erste Mal mit Stevia gekocht...Super lecker geworden)

Natürlich waren auch wir im WM Fieber, auch wenn ich gestehen muss dass ich mir nur die Deutschland Spiele angeschaut habe, entweder zuhause, bei meiner Schwester oder bei meinen Eltern im Garten. Wenn es uhrzeitmäßig ging durfte Töchterlein mitschauen. Vielleicht sollte ich dazu sagen bzw. schreiben dass sie ganz wild darauf war die Spiele zu sehen ;-)
Selbst im Kiga war die letzten Wochen Fußball das THEMA!
Die Kommentare und Pöbeleien welche aus so einem Kindermund kommen sind zum schießen.
(Ich habe es genossen einfach mal wieder etwas durchgeknallt 
und kindisch zu sein...)


Ach jaaaa, eine andere "farbenfrohe" Spontanaktion war meine Haarfarbe. Bereits Ende Mai konnte ich meine blauschwarzen Haare nicht mehr sehen. Aber was färbt denn bitte auf schwarz? Das funktioniert ja nicht, also wagte ich es mit der Chemiekeule zu experimentieren. Haarfarbenentferner aus der Drogerie.
Stinkt wie noch was aber es zieht tatsächlich die Farbe aus dem Haar und siehe da, als mein Töchterlein ins Bad kam bekam sie einen Lachanfall und rief lauthals "Papaaa, die Mama hat orangene Haare, wie ne Karotte..."
Immerhin...aber so wollte ich nartürlich nicht zur Arbeit erscheinen.
Und so färbte mir mein Schatz einige Tage später die Haare intensiv rot und ich find die Farbe klasse!

Und nun werde ich diesen Post beenden, der nächste steht schon in den Startlöchern...

Mittwoch, 21. Mai 2014

Balkonien ;-)

Der Sommer kommt so langsam und so hieß es am Wochenende Balkon "schrubben", Blumentöpfe rauskramen, teilweise bemalen, Pflanzen kaufen etc...
Ich LIEBE es, unser kleines, aber feines, gemütliches Eckchen....



.... da durfte die neue Flow und das Mollie Makes am Wochenende natürlich nicht fehlen...
























... und unser kleiner "Minibalkon" wurde auch endlich mal wieder hergerichtet.


Ich finds gemütlich und freue mich natürlich auf schöne, laue Sommerabende...

Freitag, 16. Mai 2014

Genug mit Pause ;-) PART 2

In dem ganzen Trubel und Alltagstrott gab und gibt es allerdings auch schöne Seiten, kreative Seiten die so langsam wieder hoch kommen und Spaß und Freude bereiten.

Da mein Handyvertrag am auslaufen war gab es ein neues Handy mit welchem ich natürlich sehr gerne Schnappschüsse mache und stellenweise in PicsArt bearbeite etc...

Nachdem der vorherige Post viel Geschreibsel war, ist dieser Post hier eher was fürs Auge mit wenig Text ;-)




ENDLICH einen schönen, in versch. Blautönen, Keramikkelch für meinen Altar
Ergattert auf dem Töpfer,-und Künstlermarkt


Ein Geschenk von meiner Mama, ebenfalls auf dem Töpfermarkt ergattert


Spielereien aufm Handy, aber dieser Holzpfahl mit Thorshammer
 steht auf einem ganz tollen Spielplatz


Küchenbereich umgeräumt und umgestaltet.
Die Vitrine bekamen wir von meiner Freundin, deren Omas
Wohnung geräumt werden musste


Nähmaschine entstaubt und Kissenbezüge für die Balkonstühle genäht....
und natürlich Stoff gekauft ;-)





Mal sehen was ich damit nähen werde...

Nun ist Wochenende, das Wetter soll toll werden und Ideen habe ich mal wieder genug :-)
Mal gespannt was ich davon umsetzen werde ohne dass es gleich in Stress ausartet.

Den mach ich mir nämlich gerne selber :-)

Genug mit "Pause" ;-)

Hui, mein letzter Blogeintrag liegt ja schon einige Wochen zurück *hüstel*
Es wäre sehr, sehr viel wenn ich die letzten Wochen ausführlich Revue passieren lassen würde, aber ja, es ist einiges passiert.
Manches musste wohl so sein, manches wäre mir gerne erspart geblieben.

Im Februar und März war das Hauptthema mehr oder weniger Kindergarten und Schule.
Töchterlein wird diesen Sommer sechs Jahre alt und ursprünglich wollten wir sie ja erst mit sieben einschulen.
Nun ja, es hat sich was dieses Thema angeht vieles in eine ganz andere Richtung bewegt.
Nach einigen Diskrepanzen im Kiga, einer Schulfähigkeitsbescheinigung vom Gesundheitsamt und nach Alternativen nach denen ich Ausschau hielt, wird sie nun doch diesen Sommer eingeschult.

Ich habe viel über Montessori Pädagogik gelesen, mir Bücher zugelegt, im Internet recherchiert... Infoabende in div. Schulen besucht und Töchterlein hospitieren lassen.
Vielleicht sollte ich aber auch sagen dass ich nicht sonderlich viel von unseren staatlichen Schulen, dem Bildungssystem halte ^^
Stellenweise war ich ziemlich geschockt und mir tat es in der Seele weh als ich div. Dokus zu diesem Thema anschaute. (Ich denke mal dass dieses Thema nen extra Post wert ist)


Dieses Interview ist sehr empfehlenswert!
Schon alleine Prof. Dr. Hüther könnte ich stundenlang zuhören, der Mann ist klasse!



Gerade dieses Schulthema, dieser neue "große" Lebensabschnitt den Töchterlein dann geht... ich glaube da machen sich viele Eltern ihre Gedanken.
Was ist richtig?
Was könnte falsch sein?
Gibt es das überhaupt?
Was wäre wenn???
Mich hat dieses Thema ziemlich aufgewühlt und selbst jetzt, wo eine Entscheidung gefällt ist, hat man doch eigentlich gar keine Garantie...
Es heisst wohl eher abwarten, sein Kind unterstützen und ihm das nötige Vertrauen entgegenbringen.
Oder wie Maria Montessori schrieb:

"Die Freude, das Selbstwertgefühl, sich von anderen anerkannt und geliebt zu wissen, sich nützlich und fähig zu fühlen, das sind Faktoren von ungeheurer Bedeutung für die menschliche Seele. Schließlich bilden das Selbstwertgefühl und die Möglichkeit, an einer sozialen Organisation teilzuhaben, lebendige Kräfte. Und das gewinnt man nicht, indem man Lektionen auswendig lernt oder Probleme löst, die nichts mit dem praktischen Leben zu tun haben. Das Leben muss zum zentralen Punkt werden und die Bildung ein Mittel."


Ansonsten, joa, beruflich hätte es in den letzten Wochen gut laufen können wenn da nicht ein Unfall dazwischen gekommen wäre.
Meine Wiedereingliederung wurde bis Ende März verlängert und genau nach zwei Tagen "normaler" Arbeitszeit hatte ich am 31.03. einen Verkehrsunfall.
Ins Detail möchte ich jetzt nicht unbedingt gehen da die Ermittlungen immer noch laufen.
Fakt ist allerdings dass mein Töchterlein nicht mehr hier wäre, wäre sie an diesem Nachmittag hinten gesessen. Und schon alleine diese Tatsache, die Bilder welche man im Kopf hat können einen psychisch ziemlich aus der Bahn werfen.



Es war ein Auffahrunfall mit mehreren beteiligten PKWs, und die Person welche mir hinten rein gefahren ist hatte so ein Tempo drauf bzw. muss mir ungebremst reingefahren sein dass ich ab diesem Aufprall einen Filmriss von einigen Minuten hatte.
Ich muss mit der Schläfe ans Lenkrad geknallt sein...
Gehirnerschütterung, HWS Schleudertrauma, Prellungen....
Notaufnahme, CT, röntgen und Co.
Vier Wochen zuhause.
Unser Auto ein Totalschaden.
Papierkram, Versicherung, Anwalt und Co...Rennereien hat man ja damit genug.
Krankengymnastik, Orthopädentermine und kein Yoga :-(

Wären meine Mama und meine Freundin nicht gewesen, wäre ich stellenweise aufgeschmissen gewesen ohne Auto.
Nach gut zwei Wochen waren mein Schatz und ich dann auch an einem Punkt wo wir sagten "neee, ein Auto muss her".
Einige Tage später war es dann auch soweit.
Nach so einem Crash hatte ich genug von Kleinwägen. Sie mögen "knuffig" sein, praktisch für die Stadt etc... aber was die Sicherheit angeht... so gut wie keine Knautschzonen, mehr Blech und dann eben immer die Bilder unseres alten Autos im Kopf.
Nun fahren wir einen Megane, 5 Türer in metallic schwarz und ich liebe dieses Auto mittlerweile!


Ich fühle mich so wohl und sicher darin und dass ist sehr viel Wert.
Natürlich war es eine Überwindung wieder hinters Steuer zu sitzen, aber ich bin froh dass ich wieder fahre.

Gerade diese Themen,
Einschulung und der Unfall, dass sind Dinge die viel Energie brauchen und andere Themen einfach nach hinten rücken.
ABER man lernt auch daraus ;-)

RADIKALE ANNAHME; ACHTSAMKEIT und DANKBARKEIT!

DANKBARKEIT machte sich breit und veränderte die letzten Tage einiges.
Vieles über dass man sich rückblickend in den letzten Wochen und Monaten so den Kopf "zerbrochen" hat, vieles in meinen Augen ja soooo schlecht, sch**** und negativ war rückt in ein ganz anderes Licht!
Ich beginne vieles anders zu sehen und ja, versuche ACHTSAMER im Alltag zu sein.
Im HIER und JETZT zu sein, wachsam und weniger "Autopilot"

Dieses Phänomen kennt man ja, dass es bei vielen erstmal "krachen" muss, im umgangssprachlichen Sinn, bevor sich der Blickwinkel und die Gedanken ändern.
Zu den Menschen gehöre ich wohl auch und es ist ok so!

Sicher wird es mir nicht immer gelingen, werde in alte Muster "fallen", dass gehört dazu.
Aber es fühlt sich spannend an ;-)

Das war jetzt mal PART 1

FORTSETZUNG folgt...




Donnerstag, 13. Februar 2014

Update...

Es wird Zeit dass ich mal wieder was von mir hören lasse und nicht immer nur Wochenendrückblicke schreibe.
Der Alltag ist derzeit einfach recht hektisch.
Vieles ging in den letzten Wochen drunter und drüber...
Nach gerade mal 1 1/2 Wochen Wiedereingliederung hatte ich ein Personalgespräch in dem man mir mitteilte dass ich versetzt werde.
Ich wollte eine Versetzung, dass dies aber so schnell zustande kam, damit rechnete ich nicht.
Mir blieben dann noch knapp 1 1/2 Wochen an meinem alten Arbeitsplatz und die letzten Tage dort waren doch sehr emotional. Man lässt vieles Revue passieren, vier Jahre sind ne lange Zeit und es war ja nicht immer alles schlecht.
Und dann gibt es eben auch Kollegen die einem ans Herz gewachsen sind, wo eine Freundschaft entstanden ist...
Kisten packen, Büro ausräumen, sich verabschieden....oh wie ich Abschiede hasse...

Und dann die Unsicherheit, wackelig, ängstlich....vor dem neuen, was kommt.
Mein erster Arbeitstag in der anderen Abteilung war am 03.02. und all die Unsicherheiten waren schnell verflogen.
Viele "alte" Gesichter, und das wiedersehen war echt schön und ich wurde herzlich aufgenommen. Nette Kollegen, auch neue, ein familiäres Klima, DAS ist schon verdammt viel Wert!
Nun bin ich also in der Registratur gelandet, ein komplett anderes Sachgebiet, andere Arbeit... Als man mir bei dem Personalgespräch sagte dass ich in eine Registratur versetzt werde war das schon komisch.
Auch wenn ich die Begründung verstehe, ich war 6 Monate zuhause, nun in der Wiedereingliederung da bringt es absolut nichts wenn man mich sofort auf einen Sachbearbeiterposten gesetzt hätte auf dem seit Monaten keiner mehr sitzt da die Person in den Ruhestand versetzt wurde. Keine Ahnung von der Materie, angesammelte Arbeit der letzten Monate etc...das wollte man nicht verantworten was ja auch vollkommen nachvollziehbar ist.
Ich soll jetzt erstmal wieder Fuß fassen, ankommen etc... wenn ich in ein paar Monaten auf einen Sachbearbeiterposten möchte gibt es Möglichkeiten.
Nun denn ;-)
Mittlerweile bin ich bei vier Stunden täglich, übernächste Woche geht es dann "normal" weiter mit sechs Stunden täglich, da ich ja zum 01.01. auf 75% reduziert habe.
Mein Arbeitsplatz ist wesentlich näher als mein vorheriger, sozusagen absolut zentral in der Stadtmitte. Dennoch fahre ich mit dem Auto, schon alleine wegen Töchterlein und dem Kindergarten und weil ich Umleitungen des Schienenverkehrs und Bus fahren keine Lust habe ^^
Der Tiefgaragenplatz kostet mich fast 20€ weniger als ne Monatskarte und ich verbrauche weniger Benzin als auf dem Weg zu meinem alten Arbeitsplatz.
Was meine Arbeit angeht bin ich zufrieden und auch was die Einstellung zur Arbeit in einer Registratur angeht. Ich glaube, vorerst möchte ich gar keinen Sachbearbeiterposten, was wesentlich mehr Stress, Termindruck etc. bedeuten würde.
Es hat alles seine Vor,-und Nachteile und es fühlt sich derzeit einfach nur gut an nichts belastendes mit nach Hause zu nehmen.

UND SONST SO?

Ist Kindergarten, Einschulung und Rückstellung ein sehr presäntes Thema. Vielleicht auch ein extra Post wert...
Setze mich viel mit unserem Schulsystem auseinander, mit "alternativen" etc.
Garnicht so leicht, im Gegenteil, es beschäftigt mich sehr und bereitet mir manchmal Bauchschmerzen.
Elterngespräche und Info-Elternabende dürfen da natürlich auch nicht fehlen.

ABER,
es gibt auch schönes zu berichten.
Ich gehe immer noch regelmäßig ins Yoga ;-) Mittlerweile konnte ich sogar meine Schwester dafür begeistern und es ist schön dass wir beide etwas gemeinsam machen.


(mal wieder ein Pastellkreiden-Versuch ;-) )

Seit letztem Wochenende kommt auch ENDLICH meine Nähmaschine wieder zum Einsatz. Fast neun Monate schenkte ich ihr keine Beachtung.
Bis es mir dann regelrecht in den "Fingern juckte" ;-)
Ich fand noch einige angefangene Arbeiten, ein Utensilo, süße TaTüTa's, ein Stofftier etc...diese Arbeiten machte ich erstmal die letzten Tage fertig.
Ideen sind wieder da, schöne Stoffe habe ich auch schon wieder im Visier und es macht mir wieder viel Freude.



Das wars mal für heute von mir.
Das Wochenende steht so gut wie vor der Tür und ich freu mich drauf ;-)
Aufs (hoffentlich) kreativ sein, viel Zeit mit meinen Lieben und vielleicht was schönes unternehmen...

Ach ja,
kann sein dass ich die Tage noch etwas an meinem Blog rumbastel ;-) Also nicht wundern...