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Samstag, 9. Juni 2012

Schicksalsschwestern

Heute war vorerst mal der letzte Brückentag. Ich hatte heute frei weil ich unter anderem schon um neun Uhr heute Morgen einen Termin hatte.
Da ich daher schon recht früh in der Stadt unterwegs war dachte ich diesmal daran unsere Kamera mitzunehmen.
Ursprünglich wollte ich eher in Richtung Schlossgarten schlendern, botanischer Garten, das Karlsruher Schloss etc...
Wenn die Geschäfte noch alle geschlossen haben, es noch nicht so überfüllt ist in der Stadt, bin ich noch viel lieber unterwegs.

Mir viel ein dass ich schon die ganze Zeit ein bestimmtes Gebäude fotografieren wollte, es ist das Gebäude am Europaplatz, wo der T Punkt Shop drin ist. Habt ihr euch schonmal die Fassade angeschaut?
Die drei Nornen (Urd, Verdandi und Skuld) sind dort in Stein "gehauen". Ich find sie sehr sehr schön, allerdings ist dort ein kleiner Fehler, damals, passiert, entstanden (was auch immer). Beim ersten Blick fällt das einem vielleicht garnicht gleich auf.

Die erste (vor dem Gebäude, links) ist SKULD, die jüngste der Schwestern. Sie hält sie Fäden des werdenden in der Hand und hat somit Einfluss auf die Zukunft...
Doch was ist steht da in Runenschrift?  Urd!



In der Mitte steht VERDANDI, sie hält die Fäden des Schicksals in der Hand. Das hier und jetzt.


Ganz rechts steht URD, die älteste der Schwestern. Sie hält und spinnt die Fäden der Vergangenheit. Sie sieht nur das geschehene...
In Runenschrift steht daneben allerdings Skuld. 


Die drei Nornen, die Schicksalsschwestern welche unter der Weltenesche Yggdrasil, an Urds Brunnen wohnen. Sie werden mit den Göttern gleichgestellt und stammen von den Riesen ab.
Dort sitzen sie also, ritzen Runen und verweben die Fäden des Schicksals...

Links gibts zu genüge:
klick
klick
klick


Wer allerdings diese "gutste" sein soll weiß ich nicht. Ich komm nicht drauf, kann nichts aus den Runen lesen.
Wer es weiß, oder eine Idee hat kann hier gerne posten ;-)


Eine Esche weiß ich,
heißt Yggdrasil,
Den hohen Baum
netzt weißer Nebel;
Davon kommt der Tau,
der in die Täler fällt.
Immergrün steht er
über Urds Brunnen.

Davon kommen Frauen,
vielwissende,
Drei aus dem See
dort unterm Wipfel.
Urd heißt die eine,
die andre Verdandi:
Sie schnitten Stäbe;
Skuld hieß die dritte.
Sie legten Lose,
das Leben bestimmten sie
Den Geschlechtern der Menschen,
das Schicksal verkündend.

(aus der Edda) 

Mittwoch, 29. Februar 2012

Spirituelles Durcheinander...

...spirituelles Chaos hört sich zu hart an, aber ja, auch da tut sich so vieles, kopfmäßig... Das meinte ich in meinem WE Rückblick als ich schrieb dass sich neu ordnen und sortieren zwar irgendwie schön ist, aber auch irgendwie anstrengend.

Ich dachte in den letzten 2 Jahren dass ich mich absolut zum LHP hingezogen fühle. Er reizt mich immer noch ungemein und ja, er könnte durchaus weiterhin TEIL meines spirituellen Weges sein.
ABER da ist sie noch, die andere Seite, welche ich in den letzten Monaten so wenig beachtet hatte, ihr zu wenig Beachtung schenkte weil ich zu sehr mit den Qliphot, Naamah, Lilith, Dämonen aus dem Grimorium Verum, Sigillen und Co beschäftigt war. Und ja, ich hätte es spüren müssen, wollte es aber nicht dulden und machte vieles mehr oder weniger unter Zwang. Um einem nennen wir es mal "gewissen Lehrplan" zu folgen...
Unter Zwang spirituell zu arbeiten kann ein Griff ins Klo sein, hmmm, Zwang hört sich so hart an, sich selber unter Druck zu setzen kommt allerdings aufs gleiche raus...

Und dann gab es da dieses schöne, sonnige Wochenende vor knapp 2 Wochen. Ein Wochenende an dem ich morgens draußen auf dem Balkon stand, es nach Frühling roch, die Vögel zwitscherten und die Sonne schien. Ein Moment in dem mir spontan die Göttin eingefallen war. Die Natur schon wieder neues Leben in sich trägt, auch wenn wir es selbst noch nicht sehen können.
Ich dachte an verschiedene Gottheiten, Jahreskreisfeste etc...dass ich vieles in den letzten Monaten garnicht mehr so richtig wahrgenommen und gefeiert, gelebt habe...vor lauter LHP und Co.
Ein Mittelweg aus beidem wäre schön, oder anders gesagt, DAS TUN wonach einem gerade ist, so wie es sich anfühlt.
Draußen scheint die Sonne, der Frühling kommt und da tu ich mich mit düsteren Gottheiten, Dämonen und Co einfach schwer ;-)

Hmmm, LHP gespickt mit Wicca???
Also doch wieder Patchwork???
Lassen wir uns überraschen...

Und da fällt mir noch etwas ein, Spiritualität in den Alltag integrieren, erst Recht mit Familie und Kind. Viel raus gehen, Jahreszeitentisch mit Töchterlein gestalten etc... das find ich interessant ;-)

Samstag, 15. Januar 2011

OM KALI MA...

OM KLIM KALIKA-YEI NAMAHA

OM KLIM KALIKA-YEI NAMAHA

OM KLIM KALIKA-YEI NAMAHA

OM KRIM KALI

OM KRIM KALI

OM KRIM KALI

KALI MA

KALI MA

KALI MA


In tiefster Nacht begebe ich mich auf die Suche nach Dir,

ich kann Dich hören, Dein Schreien, erfüllt von Zorn…hallt durch die Dunkelheit.

Ich gehe weiter, betrete tote Erde…

Von weitem kann ich Dich sehen, tanzend über Gräberfelder.

Der Mond spiegelt sich in der scharfen Klinge, der Sichel

welche Du drohend in einer Deiner Hände hältst.

Wirst Du auch mir den Kopf abschlagen?

Mich die Schärfe Deiner Klinge spüren lassen?

Wirst Du auch mein Blut trinken, aufgefangen in der knöchernen Schale

welche Du in einer anderen Hand hältst?

Kali, schwarze Göttin in ewiger Nacht.

Entsprungen aus der Stirn Durgas hallt Dein Zorn durch das endlose Universum.

Die Menschen verehren und fürchten Dich, Du beschützt sie.

Dein handeln ist voller Weisheit und dennoch bist Du ohne Barmherzigkeit,

richtest Dich gegen alles Böse und Ungerechte.

Ich fürchte Dich nicht, Zerstörerin der negativen Kräfte, der Illusionen…

Ich vertraue Dir oh gnadenreiche Mutter, Todeserlöserin.

Kali Ma, Heilige Gebärende, Alles Verschlingende.

Du bist das Meer das alles erschafft, alles verschlingt.

Du gebierst die Welten, Du nährst sie und nimmst sie wieder in Dir auf.

So bist Du selbst der ewige Kreislauf,

Schöpferin

Bewahrerin

Zerstörerin

Da stehe ich nun, fasziniert von Deinem Anblick.

Die Totenschädel um Deinen Hals klappern im Rhythmus Deines Tanzes,

dem Tanz der Zerstörung.

Wirst Du auch mich zu Tode tanzen?

DU selbst bist der Tanz des Todes

der hinter allem Leben ist, das endgültige Grauen

und die endgültige Ekstase.


Die Anzahl Deiner Namen ist grenzenlos,

denn Du selbst lebst in jedem Menschen, in jedem Tier.

So lebst auch Du in mir, bin ich ein Teil von Dir.

Wirst Du Dich meiner annehmen?

Und wenn ich ein Teil von Dir bin, bin ich somit nicht selbst göttlich?

Wirst Du mich begleiten, Illusionen zerstören,

mir die Freiheit bringen und Grenzen sprengen…

…auf dem Weg zu meinem göttlichen selbst…

( Januar 2011, by me)