Mittwoch, 24. Dezember 2014

Vom warten und loslassen...

 

Vor zweieinhalb Wochen besuchte ich sie noch zusammen mit meiner Schwester im Krankenhaus. Meine Oma.
Gut zwei Stunden waren wir dort, saßen an ihrem Bett, haben ihre Hände gehalten, geredet, ihr beim Versuch ein klein wenig was zu essen geholfen und ja, waren einfach nur da.
Sie war schwach, müde, alles kostete sie sehr viel Kraft.
Knapp eine Woche davor besuchte ich meine Oma das erste mal im Krankenhaus und fand es erschreckend was ein paar Tage ausmachen.
Da hatte sie noch mehr Kraft, konnte noch alleine gehen, essen etc.
Wenn die Schmerzen in ihrem Bein nicht so schlimm gewesen wären, seit Jahren schon, trotz Morphiumpflaster erzählte mein Oma mir oft dass sie nachts im Bett saß und vor Schmerzen nicht schlafen konnte.
Im Krankenhaus gab man ihr sicher andere Mittel aber damals, vor vier Wochen, war sie schon an einem Punkt wo sie so nicht mehr wollte.
Wenn doch der liebe Gott sie einfach holen würde, die ganze Nacht habe sie zu ihm gebetet... Das ist kein Leben mehr...

Als ich mit meiner Schwester dann dort war, hatte ich das Gefühl dass es wohl mein letzter Besuch war.
Ich ertappte mich bei dem Gedanken ob meine Oma nicht zu diesem Zeitpunkt schon im Prozess des sterbens war. Es ist schwer dafür die richtigen Worte zu finden.
Ihr Körper behielt keine Nahrung, keine Flüssigkeit mehr. Sie hatte kalte Hände und fand es so schön dass meine Schwester und ich ihre Hände hielten und wärmten...
Ich brachte ihr ein eingerahmtes Foto von Töchterleins Einschulung mit, stellte es auf ihren Nachttisch und meine Oma lächelte als sie es sah, sie freute sich und ich werde auch ihre Worte nicht vergessen, als sie sagte "so ischs recht, ein Schulkind muss Zahnlücken haben" ;-)
Als wir nach zwei Stunden gingen versprachen wir ihr sie im Pflegeheim zu besuchen, zwei Tage später sollte, nein, wurde meine Oma nämlich verlegt.
Meine Oma wollte eigentlich nach hause, sie konnte und wollte sich nicht mit dem Gedanken anfreunden. Auf Hilfe angewiesen zu sein, nichts mehr alleine machen zu können war glaube ich ziemlich schlimm für sie.
"Aber gell, ihr besucht mich wenn ich dann im Pflegeheim bin".
Ich glaube ich sagte ja, aber im Innern war ich absolut unsicher ob ich dass kann.

Als wir aus dem Krankenhaus in Richtung Parkplatz gingen dachte ich dass dies wohl mein letzter Besuch war.
Ich hoffte dass sie nicht mehr lange leiden muss, nicht mehr lange kämpfen muss.
Ich dachte an meinen Opa der 2004 starb und wie sehr er meiner Oma all die Jahre fehlte.
Wie traurig und oftmals alleine sie war, wie sie bald jeden Tag auf den Friedhof ging, zu Fuß, mit dem Rad oder in den letzten Wochen, dass sie von jemandem gefahren wurde.
Sie vermisste ihn all die Jahre so dass ich es ihr wünschte bald wieder bei ihm zu sein.
Der Gedanke daran dass mein Opa sicher schon auf sie wartete war irgendwie schön.

Es gibt eine Textpassage aus dem Handfastingritual von Janet und Steward Farrar aus dem Buch "Acht Sabbate für Hexen..." die mich schon eine ganze Zeit begleitet, ich denke oft an diese Zeilen wenn ich an meine Großeltern denke.


Diese Worte haben etwas beruhigendes, etwas seliges. Und ich persönlich glaube einfach daran.
Vier Tage später bekam ich den Anruf dass es meiner Oma immer schlechter geht, ihr Blutdruck sehr nieder sei und der Arzt wohl meinte dass man es nicht sagen kann wie lange meine Oma wohl noch da sein wird.
Falls ich sie nochmals sehen möchte sollte ich es mir überlegen.
Ursprünglich dachte ich dass mein Besuch im Krankenhaus mein "letzter" war, ich meine Oma so in Erinnerung behalte wie ich sie an diesem Nachmittag sah, mit dem Lächeln im Gesicht...
Doch als man mir sagte dass sie nach ihren Mitmenschen fragt war ich hin und hergerissen.
Am nächsten Nachmittag machte ich mich auf den Weg ins Pflegeheim.
Ich hatte Angst,  so komisch es sich vielleicht anhört, weil ich nicht wusste was auf mich zukommt.
Und ja, der Anblick war nicht schön. Es tat mir in der Seele weh meine Oma in so einem Zustand zu sehen, dass sie so am kämpfen war.
Es mag sich vielleicht unverständlich anhören, aber ich wünschte es ihr so dass sie einfach einschlafen darf.
" Opa, hol sie doch endlich, worauf wartest du? " das sagte ich mir oft an diesem Nachmittag.
Und ja, so befremdlich es für mich war, meine Oma so zu sehen, ich setzte mich zu ihr ans Bett, streichelte und hielt ihre Hände,  strich über ihre Wangen und als ich ging verabschiedete ich mich mit einem Kuss.
So bescheuert es sich vielleicht anhört, als ich aus dem Pflegeheim in Richtung Parkplatz ging, hatte es etwas befreiendes, etwas beruhigendes... Es fühlte sich gut und richtig an meine Oma nochmals besucht zu haben, so unsicher ich zuvor auch war.
Vielleicht hatte es etwas mit loslassen zu tun und auch dem Menschen der gerade dabei ist seinen letzten Weg zu gehen, zu zeigen oder ihm das Gefühl zu geben dass er nicht alleine ist, dass man da ist.
Ja, meine Oma war nicht alleine, es war in den letzten Tagen immer jemand bei ihr und ich denke so etwas ist sehr wichtig.
Einen Tag später, am 08.12. durfte meine Oma endlich einschlafen.
Als ich den Anruf bekam dass sie gestorben ist war es komisch, ein Gefühl aus Traurigkeit und so bescheuert es sich vielleicht anhört, Erleichterung.
Aber vielleicht ist dass Ok so,
auch weil ich mir ganz sicher bin dass meine Oma und mein Opa wieder zusammen sind und die beiden sich nach so vielen Jahren sich sicher vieles zu erzählen haben.
Dieser Gedanke ist schön.

Montag, 1. Dezember 2014

Doch wieder hier...

... oder, das Heimweh nach meinem alten Blog.
Schon komisch, aber ich werde mit meinem anderen Blog einfach nicht warm.
Er ist nicht dasselbe, neue Wege hin oder her.
Hier stecken vier Jahre mal mehr, mal weniger "Geschreibsel" drin.
Höhen und Tiefen, kreative Ausbrüche, Seelenchaos, Spiritualität und Co...
Ich werde also doch meinem Nachtschattengeschreibsel treu bleiben und es fühlt sich gut an.
Neue Wege kann man überall einschlagen, also warum auch nicht hier.
Die Idee, euch daran teilhaben zu lassen hatte ich schon vor vielen Wochen.
In erster Linie schreibe ich nach wie vor für mich, aber auch ich bin in den letzten Monaten auf verschiedenen Blogs und Internetseiten gelandet als ich auf der Suche nach Erfahrungsberichten war, wie geht es anderen Eltern wenn sie sich für einen Weg vernab der Regelschule entscheiden?
Mit was für Hürden haben sie zu kämpfen? Wie reagiert das Umfeld, Familie, Kindergarten, Schule???
Mir kam dann einfach eines Tages die Idee auch über solche Themen zu schreiben, und wer weiß, wenn mein Geschreibsel zum nachdenken anregt, vielleicht sogar ein Stück weit anderen Eltern Mut macht, dann freut es mich.

Der Schulwechsel, bzw. der neue Lebensabschnitt vom Kindergartenkind zum Schulkind war und ist immer noch ein sehr präsentes Thema.

Man beschäftigt sich damit, setzt sich mit pädagogischen Themen auseinander, sucht im www nach Alternativen in der Nähe etc.
Auseinandersetzungen und Elterngespräche mit Erziehern im Kindergarten gehören da genauso dazu. In unserem Fall war dies teilweise sogar sehr extrem, Grenzüberschreitungen seitens der Kiga-Leitung und Erzieher inklusive!
Die Entscheidung unserer Tochter noch ein Kigajahr zu schenken, sie erst mit sieben einzuschulen, schwand dahin.
Wenn ich so zurückblicke so ging das zweifeln und hinterfragen schon viel früher los.
Der Druck der unterschwellig schon uns Eltern gemacht wird, was das Kind schon können sollte oder muss, finde ich persönlich echt heftig.
Man lässt sich verunsichern, schließlich bekommt man es von der Masse ja vorgelebt.

Wenn man dann beginnt zu hinterfragen, nach Alternativen sucht und mal nicht der breiten Masse folgt, zeichnen sich plötzlich ganz neue Wege auf.
Auch wir haben uns für einen anderen Weg entschieden, gehen diesen bereits seit einigen Wochen.
Manchmal kommt es mir so vor als ob ich selbst nochmals auf die Schule gehe, als darf ich es nochmals ein Stück weit miterleben dass es auch anders geht.
Ich finde das sehr spannend und sehe es ein Stück weit als ein großes Abenteuer.


Wer meinen Blog kennt weiß dass Spiritualität einen sehr großen Platz in meinem Leben hat, es in den letzten Jahren nicht immer einfach war der Spiritualität einen festen Platz im Alltag zu geben. Zwischen Familie, Haushalt, Arbeit, Depressionen und Co...
Ich schreibe von neuen Wegen, und es scheint so als habe ich ganz unbewusst, ohne groß darüber nachzudenken und zu planen, einen Weg gefunden meiner Spiritualität mehr Raum zu geben.
Es tut sich vieles und mein Töchterlein ist da nicht ganz unschuldig ;-)

(Samhain 2014)

Im Moment schreibe ich an einigen Entwürfen die ich hoffentlich so nach und nach freigebe.
Da ich derzeit zuhause bin, mich mit einer Hashimoto Enzephalitis rumschlage und seit knapp drei Wochen nicht mehr als vier Stunden in der Nacht schlafe weil das Kortison seinen Teil dazu beiträgt, kann es a bissel länger dauern.
Tagsüber holt sich der Körper das was er braucht, aber ich glaube selbst die Hashimoto Enzephalitis ist wohl ein extra Post wert.
Sachen gibts...

Fürs erste beende ich mal diesen Post.
Ich wünsche euch einen schönen Wochenstart und lass euch ganz liebe Grüße da...

Dienstag, 25. November 2014

Von Schreibpausen und neuen Wegen...

Ihr Lieben,

wie Ihr sieht habe ich hier schon ewig nichts mehr geschrieben.
An Ideen und Gedanken fehlt es wie immer nicht, wohl eher an der Zeit.

Wir hatten einen schönen, stellenweise stressigen Sommer und begeben uns seit September auf neuen Wegen.




Ich glaube den Weg haben wir schon früher eingeschlagen, aber so nach und nach wird es mir klar und bewußt dass wir schon mitten drin sind... In einem neuen Abschnitt, einem Lebensprozess wie man so schön sagt und es ist spannend.
Spannend und wahrhaftig nicht immer einfach.


In den letzten Wochen hatte ich immer wieder den Impuls einen neuen Blog anzufangen.
Ein neuer Abschnitt, neue Gedanken und Ansätze die ich vielleicht doch mal sortieren und niederschreiben sollte (ja ,ja, die liebe Zeit)

Was die Kreativität angeht so bin ich seit August im absoluten Häkelwahn und meine Nähmaschine fühlt sich vernachlässigt ;-)


Das Grundgerüst meines neuen Blogs steht, nun heißt es nur noch Zeit und Muse finden zum schreiben.

Ich danke Euch fürs reinschauen und lesen!
Und natürlich für die netten, lieben und aufmunternden Kommentare unter meinen Postings.
Vielleicht schaut Ihr ja mal im neuen Blog vorbei.

Machts gut, lasst es Euch gut gehen und passt auf Euch auf!



Dienstag, 22. Juli 2014

DIY Kalender


HIER ist er!
Mein täglicher Begleiter seit knapp zwei Monaten.
Inspiriert hat mich dieser Blog welchen ich beim suchen nach kostenlosen Kalenderblättern zum ausdrucken im Internet gefunden habe.



Die Kalenderhülle habe ich genäht wie eine Buchhülle. Einhüllen tut diese
 übrigens einen "stinknormalen", einfachen DIN A5 Ringordner.


Ausgedruckt habe ich die Monatsübersichten ab Juni und
die Wochenblätter sind ja eh ohne Datum...
Jahresübersichten findet man ja zu genüge, ich hab diese laminiert und
 bereits alle Ferien, Feiertage und Co markiert...



Dazwischen mal laminierte Karten mit schönen Sprüchen,
 aufgepeppte Register mit Masking Tape etc... wenn man solch einen Kalender macht kann man sich super austoben was das gestalten angeht.


Ich LIEBE ihn, besonders weil man viel Platz zum schreiben hat.
Mal sehen wie er 2015 aussehen wird ;-)

Einfach im hier und JETZT sein...



Irgendwie werden die Pausen immer länger.
Wie oft denke ich "hey, eigentlich könntest Du mal wieder was bloggen, Du hast so viel Ideen, bist kreativ und machst ständig Schnappschüsse und Fotos..."
Ich denke über so vieles nach, könnte manches niederschreiben aber irgendwie, bin ich ziemlich schreibfaul geworden.

Keine Ahnung an was das liegt. Ist es der Alltag?
Klar ist er vollgepackt, oftmals stressig und man ist froh wenn man abends um neun / halb zehn endlich mal auf seinem Hintern sitzt. Aber das haben andere Mütter auch, erst recht wenn sie noch berufstätig sind und nen Haushalt zu schmeissen haben...
Und es gibt tolle Blogs, Hut ab!

Nun ja, gejammert wird nicht, warum auch, so ist es eben und ich stelle seit Wochen immer wieder fest dass ich mit vielen Situationen wesentlich anders umgehe. Geschrieben  hab ich das schon öfters, ich weiß...
Die Unfallgeschichte zieht sich immer noch dahin, leider... Staatsanwaltschaft, Versicherungen etc. Ich habe zwar einen guten Anwalt, aber so langsam nervts. Ich nehme es dennoch recht gelassen, mache mich nicht mehr verrückt mit "was wäre wenn Gedanken".
Eine Leichtigkeit bricht größtenteils durch, ich bin aktiver, fröhlich und durchaus auch manchmal kindisch und chaotisch...ich genieße es :-)
Am Anfang fand ich es beängstigend, dieses Gefühl dass sich alles gut anfühlt, sich so etwas wie Lebensfreude breit macht.
Wenn ich mich über etwas ärgere, Menschen oder bestimmte Situationen, so ärgere ich mich wenn überhaupt, nicht lange, ein kurzes Aufbrausen, motzen und dann....puff... Verpufft der Ärger und ich sage mir "neee, ich lass mir dass jetzt nicht vermiesen, neee, reg dich nicht auf, Du kannst es eh nicht ändern..."
Es mag sich so einfach anhören und genau dass hat mich anfangs ziemlich verunsichert...
Wieso fällt es mir so leicht, woher kommt auf einmal diese Gelassenheit?
Skepsis macht sich breit, warum ist dass auf einmal so?
Wieso reagiere ich so gelassen?
Dieses Gefühl und diese Gelassenheit...."nee, nee, dass bin nicht ich, da kommt doch noch was..."
Als ich vor einigen Wochen in der Therapie darüber sprach sah ich die Freude in den Augen meiner Therapeutin, sie lächelte mich an und fragte " und was haben sie getan, was haben sie verändert damit es ihnen besser geht?"

Keine Antwort, mir viel keine spontane Antwort ein ( owe, dass ist sicher kein gutes Zeichen, mit muss doch etwas einfallen, ich muss doch wissen warum es so ist...)
Es war still zwischen uns, oh wie mich diese Schweigeminuten verunsichern, schließlich wartet die Therapeutin ja sicher auf eine Antwort.
Und oftmals sind sie aber genau richtig und angebracht, in meinem Kopf ratterte es und das erste und ja, auch irgednwie einzige was mir in den Kopf schoss war ACHTSAMKEIT....
Dieses Thema dass mich schon länger begleitet.
Ich weiß es nicht, aber vielleicht ist es das. Dass ich versuche mehr bei mir zu bleiben, im hier und jetzt...viele Momente anders wahrnehme, sie stellenweise regelrecht genieße.
Alltäglichem wesentlich mehr Beachtung schenke.
Viel Zeit mit meiner Tochter verbringe, wir viel unternehmen und gemeinsam machen. Vor zwei Wochen waren wir zwei an einem Samstag Vormittag gemeinsam im "Familien-Yoga" :-) meine Yogalehrerin machte das ganz Klasse, gemeinsam mit den Kindern begaben wir uns auf eine Reise nach Brasilien, unterwegs mit dem Boot auf dem Amazonas, wilde Tiere beobachten etc... Verschiedene Asanas verpackt in eine Geschichte und Töchterlein machte es solchen Spaß dass sie jetzt einmal wöchentlich ins Kinderyoga geht :-)

(Spontanaktion mit Modelliermasse. Die Räucherschale und 
das kleine Schild stehen nun im Bad) 

Dieser Sommer ist dieses Jahr etwas ganz besonderes für mich, vielleicht auch deswegen weil der Sommer im letzten Jahr alles andere als "schön" war, schön ist nicht das richtige Wort, aber sehr anstrengend, aufreibend, emotional...und wenn man denkt weiter kann es doch nicht mehr gehen stellt man fest dass diese Spirale durchaus noch weiter nach unten gehen kann.
Ich habe nichts genossen, nichts schönes mehr gesehen, mich eingeigelt und viele Aktivitäten kosteten verdammt viel Überwindung und Kraft.

 

Seit einigen Wochen bin ich sehr aktiv, gehe mit anderen Augen durch den Alltag, ich liebe den Geruch von Sommer, schwer zu beschreiben :-)
Ich erfreue mich an meinen Pflanzen, unserem Balkon, grillen oder sich mit Freunden treffen, im Eiscafe sitzen, Schultüten basteln im Kiga, meinen eigenen Kalender gestalten, Marmelade kochen etc...


(Ein Bastelnachmittag mit den Schulanfängern und deren Mamas zum Schultüten basteln. Töchterlein suchte sich in einem Bastelbuch eine Schultüte mit Blumen und Schmetterlingen raus...)

 (Natürlich ist eine selbst gebastelte auch viel schöner, 
und Spaß gemacht hat es auch...aber nach fast drei Stunden 
war ich dann doch froh dass sie fertig wurde.)


(In diesem Jahr das erste Mal mit Stevia gekocht...Super lecker geworden)

Natürlich waren auch wir im WM Fieber, auch wenn ich gestehen muss dass ich mir nur die Deutschland Spiele angeschaut habe, entweder zuhause, bei meiner Schwester oder bei meinen Eltern im Garten. Wenn es uhrzeitmäßig ging durfte Töchterlein mitschauen. Vielleicht sollte ich dazu sagen bzw. schreiben dass sie ganz wild darauf war die Spiele zu sehen ;-)
Selbst im Kiga war die letzten Wochen Fußball das THEMA!
Die Kommentare und Pöbeleien welche aus so einem Kindermund kommen sind zum schießen.
(Ich habe es genossen einfach mal wieder etwas durchgeknallt 
und kindisch zu sein...)


Ach jaaaa, eine andere "farbenfrohe" Spontanaktion war meine Haarfarbe. Bereits Ende Mai konnte ich meine blauschwarzen Haare nicht mehr sehen. Aber was färbt denn bitte auf schwarz? Das funktioniert ja nicht, also wagte ich es mit der Chemiekeule zu experimentieren. Haarfarbenentferner aus der Drogerie.
Stinkt wie noch was aber es zieht tatsächlich die Farbe aus dem Haar und siehe da, als mein Töchterlein ins Bad kam bekam sie einen Lachanfall und rief lauthals "Papaaa, die Mama hat orangene Haare, wie ne Karotte..."
Immerhin...aber so wollte ich nartürlich nicht zur Arbeit erscheinen.
Und so färbte mir mein Schatz einige Tage später die Haare intensiv rot und ich find die Farbe klasse!

Und nun werde ich diesen Post beenden, der nächste steht schon in den Startlöchern...

Mittwoch, 21. Mai 2014

Balkonien ;-)

Der Sommer kommt so langsam und so hieß es am Wochenende Balkon "schrubben", Blumentöpfe rauskramen, teilweise bemalen, Pflanzen kaufen etc...
Ich LIEBE es, unser kleines, aber feines, gemütliches Eckchen....



.... da durfte die neue Flow und das Mollie Makes am Wochenende natürlich nicht fehlen...
























... und unser kleiner "Minibalkon" wurde auch endlich mal wieder hergerichtet.


Ich finds gemütlich und freue mich natürlich auf schöne, laue Sommerabende...

Freitag, 16. Mai 2014

Genug mit Pause ;-) PART 2

In dem ganzen Trubel und Alltagstrott gab und gibt es allerdings auch schöne Seiten, kreative Seiten die so langsam wieder hoch kommen und Spaß und Freude bereiten.

Da mein Handyvertrag am auslaufen war gab es ein neues Handy mit welchem ich natürlich sehr gerne Schnappschüsse mache und stellenweise in PicsArt bearbeite etc...

Nachdem der vorherige Post viel Geschreibsel war, ist dieser Post hier eher was fürs Auge mit wenig Text ;-)




ENDLICH einen schönen, in versch. Blautönen, Keramikkelch für meinen Altar
Ergattert auf dem Töpfer,-und Künstlermarkt


Ein Geschenk von meiner Mama, ebenfalls auf dem Töpfermarkt ergattert


Spielereien aufm Handy, aber dieser Holzpfahl mit Thorshammer
 steht auf einem ganz tollen Spielplatz


Küchenbereich umgeräumt und umgestaltet.
Die Vitrine bekamen wir von meiner Freundin, deren Omas
Wohnung geräumt werden musste


Nähmaschine entstaubt und Kissenbezüge für die Balkonstühle genäht....
und natürlich Stoff gekauft ;-)





Mal sehen was ich damit nähen werde...

Nun ist Wochenende, das Wetter soll toll werden und Ideen habe ich mal wieder genug :-)
Mal gespannt was ich davon umsetzen werde ohne dass es gleich in Stress ausartet.

Den mach ich mir nämlich gerne selber :-)