Montag, 25. Mai 2015

Neverending Story oder...

... genug von Nierensteinen, Harnleiterschienen und Co.

Seit Januar macht mein Mann nun schon damit rum. Dass dies nach so langer Zeit langsam aber sicher zehrt, körperlich wie psychisch, brauche ich ja wohl nicht erwähnen.
Am 04. Mai hatte er seinen OP Termin in Pforzheim und ist nun zwei von drei Steinen los.
Die rechte Harnleiterschiene welche mein Mann bis dahin in sich hatte wurde gezogen, zwei Steine entfernt und durch eine neue, Harnleiterschiene ersetzt.
Zusätzlich, wurde ihm allerdings links, also im linken Harnleiter auch eine Schiene gelegt. Diese "dehnt" jetzt sozusagen den Harnleiter bis zum nächsten und hoffentlich letzten OP Termin am 11. Juni. Dann bekommt er die Schiene gezogen, der Stein in der linken Seite wird entfernt und es wird nochmals eine neue gelegt.
Die rechte Harnleiterschiene könnte er sich zwischenzeitlich auch ambulant ziehen lassen, aber nach dieser Tortur im Januar wartet er lieber bis zum 11.06. und lässt sie sich dann während der OP ziehen.
Dann, wäre er vorerst steinfrei und nach ca. zehn Tagen kann die linke Schiene dann ambulant gezogen werden.

Die mittlerweile fünfte Antibiose, oral, die Antibiotika Infusionen damals im Krankenhaus mal nicht mitgerechnet, ist dieses Wochenende zuende. Als mein Mann damit vor knapp zwei Wochen angefangen hat ging es ihm körperlich wie psychisch besch*****.
Kaum zwei Tage nach der OP bekam er Fieber, zwei Tage später war es morgens schon bei 40,0. Da das Wochenende vor der Tür stand fuhr ich ihn zur Notfall Sprechstunde beim Urologen. Sein Arzt war nicht da, aber da es eine Gemeinschaftspraxis ist war sein Kollege da.
Es folgten röntgen, Ultraschall und Co. Der Arzt wollte meinen Mann ins Krankenhaus einweisen aber darauf ließ er sich nicht ein. Nachdem klar war dass die Schienen sitzen und nicht verrutscht sind, kein Nierenstau bestand, mein Mann auch keine Schmerzen hatte, sah er es nicht ein und unterschrieb eine Erklärung dass er auf eigenene Verantwortung nicht ins Krankenhaus geht.
Ich konnte es verstehen, dass Wochenende stand vor der Tür und da geht in einem Krankenhaus auch nicht viel.
Antibiotika, viel trinken und Ruhe, dazu wollte mein Mann nicht ins Krankenhaus.

Es dauerte einige Tage bis das Fieber unten war, zumal Antibiotika ja nicht Fiebersenkend ist, sondern nur gegen die Infektion helfen sollte. Bei so viel Antibiotika in den letzten Monaten habe ich da meine Zweifel, zwecks Resistenz und Co.
Begleitend dazu begann mein Mann allerdings Kolloidales Silber einzunehmen, und DAS ist ja mal ne ganz spannende Sache :-)
Unsere Erfahrungen mit dem "Silberwasser" ist aber ein extra Post wert.

In drei Wochen ist also der letzte OP Termin und ich hoffe und wünsche es meinem Mann so dass er danach endlich Ruhe hat.
Sein Körper und Immunsystem sich wieder regenerieren können. (Sind ja schon dabei).
Und, dass er künftig schon vorbeugend was tut, etwas ändert, wenn er zu den Nierenstein-Kanditaten gehört :-)

In diesem Sinne, beende ich diesen Post noch mit zwei Bildern. Das ok von meinem Mann hab ich natürlich.

So, sieht ein Röntgenbild aus wenn man zwei Harnleiterschienen 
in sich trägt. Dass dies Fremdkörper sind wo der 
ein oder andere Organismus dran zu knabbern hat, vielleicht auch
 mit Fieber reagiert wollte man uns nicht glauben, 
bzw. man winkte ab a la "das kann nicht sein"...
Und so, sieht eine einzelne Harnleiterschiene aus ;-) 










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